Therapieschwerpunkte unserer Psychotherapie

Es gibt zahlreiche Problembereiche, mit denen Ratsuchende in unser Psychotherapeutische Versorgungszentrum kommen. Unser Ziel ist es, in einer möglichst kurzen Zeit eine deutliche Verbesserung Ihrer Beschwerden zu erreichen. Mit unserem Wissens- und Erfahrungshintergrund bieten wir Ihnen eine Verhaltenstherapie, eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie  oder Schematherapie bei folgenden Problemen und Erkrankungen:

  • Burn-Out und Bore-Out Problematik
  • Erschöpfungs- und Stressreaktionen
  • Chronische und psychosomatische Schmerzen
  • Beziehungskonflikte
  • Akute Krisensituationen
  • Schwierigkeiten mit Aggression
  • Gefühlen von Überkontrolliertheit und Kopflastigkeit
  • Einsamkeit und Selbstwertstörungen
  • Schwierigkeiten mit Selbstbehauptung und Abgrenzungsproblemen
  • Prokrastination /Aufschieben von Aufgaben
  • Ängste
  • Depressive Verstimmungen und bipolare Erkrankungen
  • Essstörungen
  • Sexuelle Probleme
  • Schlafstörungen
  • Abhängigkeiten und Suchterkrankungen
  • Zwangsgedanken und zwanghaftes Verhalten

ADHS im Erwachsenenalter

Stellen Sie oft fest, dass Sie in Gesprächen nur die Hälfte mitbekommen von dem was gesagt wird? Haben Sie Schwierigkeiten sich auf Dinge zu konzentrieren, die Sie nicht vollkommen faszinieren? Ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie einen Termin ausgemacht haben, ihn dann aber total vergessen haben? Empfinden Sie oft eine innere Unruhe und Zerstreutheit? Diese und weitere Symptome werden häufig von Patienten mit einer adulten ADHS beschrieben.

ADHS halten viele Menschen für eine Krankheit im Kindesalter, mit den Kernsymptomen der Hyperaktivität, Impulsivität und Aufmerksamkeitsstörungen. Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen bestehen Symptome bis ins Erwachsenenalter; in diesem Fall spricht man von einer adulten ADHS. Die für das Kindesalter charakteristische, motorische Hyperaktivität tritt im Erwachsenenalter zugunsten einer inneren Unruhe zurück. Patienten mit einer adulten ADHS leiden zudem oft unter Stimmungsschwankungen, einer verminderten Gefühlskontrolle und einer geringen Stresstoleranz. Viele Patienten finden im Laufe ihres Lebens Wege mit ihren Symptomen umzugehen. Leider bleiben die Aufmerksamkeitsstörungen, eine innere Unruhe und Impulsivität oftmals bestehen und führen zu Schwierigkeiten im privaten und beruflichen Alltag. Als Folge der Symptome erleben Patienten mit adulter ADHS viele Fehlschläge und Erfahrungen des Scheiterns. Dies führt oft zu Vermeidungsverhalten, bspw. werden unangenehme Aufgaben nicht angefangen, im Glauben, dass sie nicht schaffbar wären. Darüber hinaus hat die ADHS-Symptomatik Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl. Dies ist sehr bedauerlich, da Menschen mit einer adulten ADHS auf Grund ihrer eigenen Art zu denken und Sinneseindrücke zu verarbeiten über ganz besondere Fähigkeiten verfügen. Sie sind oft fantasievoll, besonders einfühlsam, sehr ehrlich und liebenswert.

Zusätzlich zu der Kernsymptomatik entwickeln viele Betroffene mit einer adulten ADHS eine Suchterkrankung, da sie die Symptome durch Cannabis oder Alkohol zu regulieren versuchen. Viele Patienten berichten zudem von Schlafstörungen, depressiven oder ängstliche Episoden.

Im Psychotherapeutisches Versorgungszentrum (PVZ) Dr. Jonkisz in Frankfurt bieten wir Ihnen eine umfassende Diagnostik zur Feststellung, ob bei Ihnen ein adulte ADHS vorherrscht. Die Diagnostik besteht aus einer ausführlichen biographischen Anamnese, klinischen Interviews sowie Fragebögen zur Selbst- und Fremdeinschätzung der Symptomatik. Zudem überprüfen wir, ob darüber hinaus weitere psychische Erkrankungen vorliegen.

Nach der mehrstündigen Diagnostik besprechen wir mit Ihnen in einem Folgetermin zusammenfassend alle Ergebnisse. Auf Wunsch erhalten Sie eine Stellungnahme zu der aktuellen Symptomatik und dem Vorliegen einer adulten ADHS. Wir besprechen mit Ihnen das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen und beantworten gerne Ihne Fragen.

Psychologische Begutachtungen

bei adipositaschirurgischen Behandlungen

Adipositas ist mehr als nur ein sehr starkes Übergewicht mit allen körperlichen Konsequenzen wie z.B. Kurzatmigkeit, starke Knie- und Rückenschmerzen oder Diabetes. Fühlen Sie sich schon alleine dadurch verzweifelt, dass Sie alles tun, um Ihr Gewicht zu reduzieren und es einfach nicht schaffen, egal was Sie versuchen? Sie erleben, dass andere Menschen Sie auf der Straße mit abschätzigen Blicken anschauen und durch Kopfschütteln oder Augenverdrehen Missbilligung ausdrücken? Sie haben schon erlebt, dass Sie ausgelacht wurden oder man Ihnen die Schuld für Ihr Übergewicht zugeschoben hat?

Menschen mit Adipositas verursachen mit allen Mitteln abzunehmen, vergebens. Oft zeigen zahlreiche Diäten, Sport und sonstigen Maßnahmen keinen gewünschten Effekt, ganz im Gegenteil. Das reduzierte Gewicht kann nicht auf die Dauer gehalten werden, die Personen nehmen erneut zu, oft über das Ausgangsgewicht hinaus.

All das kann sehr belastend sein. Daher kann es eine große Unterstützung sein, durch eine Psychotherapie Entlastung zu finden. So können Wege gefunden werden, mit den eigenen belastenden Gefühlen umzugehen. Gemeinsam mit dem Therapeuten können Strategien ausgearbeitet werden, mit Vorwürfen oder Missbilligung anderer Menschen umzugehen.

Für den Fall, dass Sie eine adipositaschirurgische Behandlung (Magenbypass, Schlauchmagen, etc.) durchführen lassen wollen, benötigen Sie für die Beantragung der Kostenübernahme bei ihrer Krankenkasse ein psychologisches Gutachten. Das Ziel dieser gutachterlichen Stellungnahme ist eventuelle Kontraindikationen einer Operation auszuschließen. Nähere Informationen zu Adipositas insgesamt und speziell zu adipositaschirurgischen Maßnahmen finden Sie hier:

https://adipositas-gesellschaft.de/dag/leitlinien/

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/088-001l_S3_Chirurgie-Adipositas-metabolische-Erkrankugen_2018-02.pdf

Im PVZ Dr. Jonkisz bieten wir Ihnen die von den Krankenkassen geforderte, psychologische Begutachtung an. Im Rahmen der Begutachtung führen wir ein ausführliches diagnostisches Gespräch mit Ihnen durch. Darüber hinaus füllen Sie psychologische Fragebögen zur aus. Nach der Auswertung des Interviews und der Fragebögen erstellen wir ein ca. fünf/sechs-Seitiges Gutachten aus, das Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen können. Die Kosten für dieses Beratungsgespräch, die Fragebögen und derer Auswertung trägt in der Regel die Krankenkasse. In Abhängigkeit des Umfangs der gutachterlichen Stellungnahme kann eine Selbstbeteiligung des Patienten nötig sein.

Die Kosten für das Gutachten selbst werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und sind von Ihnen privat zu zahlen. Einige Krankenkassen erstatten rückwirkend, nach Kostenzusage für die Operation, die Kosten für die gutachterliche Stellungnahme. Bitte klären Sie diese Frage vorab mit ihrer Krankenkasse ab. Bei Interesse senden Sie gerne eine Nachricht oder rufen Sie uns an.